Die Gesamtlösung für Mitarbeiter und Unternehmen


Erschöpft, ausgebrannt, arbeitsunfähig: Seit 1999 sind die Krankheitstage aufgrund psychischer Erkrankungen um 80% gestiegen¹. Damit erleben rund 20% aller Erwerbstätigen² Burnout-ähnliche Phasen = etwa jeder 5, auch in Ihrem Unternehmen!

 

Vom Azubi bis zum Manager – manchmal sieht man es ihren Kollegen nicht an, bis sie auf einmal wochenlang fehlen! Die Folgen sind aber nicht „nur“ ausgebrannte Mitarbeiter – für jeden Mitarbeiter der geht, müssen zusätzliche Aufgaben unter dem bestehenden Team aufgeteilt werden. Unzufriedenheit im Team, Überlastung und Stress führen zu weiteren Krankheitsfällen, und Kündigungen. Fehlt die Leidenschaft, gehen die Unternehmenszahlen runter, Kunden sind uunzufrieden und Sie verlieren auch als Arbeitgeber an Attraktivität.

 

Zwei entscheidende Faktoren hängen damit zusammen:

 

1. Die Reaktion des Arbeitsschutzgesetzes:

 

Zum 01.01.2014 sind nach dem Arbeitsschutzgesetz §§ 3 – 5 alle Arbeitgeber gesetzlich dazu verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung zur psychischen Belastung am Arbeitsplatz durchzuführen. Dazu gehört insbesondere die Ermittlung der psychischen Belastung durch Stress, Druck und Erschöpfung. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass Stress eine subjektive Empfindung ist – nur auf die Arbeitszeiten zu schauen, reicht hier bei weitem nicht aus.

 

Als Unternehmen stehen Sie nicht nur in der Pflicht, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen, sondern die Ergebnisse auch zu dokumentieren und Maßnahmen zu implementieren, die den psychischen Schutz gewährleisten.

Bei fehlender Dokumentation kann die Krankenkasse oder der Unfallversicherungs-träger Regressansprüche geltend machen, die schnell im fünf- bis sechsstelligen Bereich je Einzelfall liegen können. Eine finanzielle Belastung, die jedes Unternehmen vermeiden möchte.

Auch das Gewerbeaufsichtsamt prüft ob Unternehmen die Gefährdungsbeurteilung durchgeführt und dokumentiert haben. Fehlt der Nachweis, können Ordnungsstrafen von 5.000 – 50.000 € fällig werden sowie Haftstrafen von bis zu 6 Monate bei fortführendem Vergehen. Ein hoher Preis für etwas, das sehr einfach vermieden warden kann.

 

2. Employer Branding und Mitarbeiterbindung in Zeiten des Fachkräftemangels

 

Unternehmen in Deutschland, gleich welcher Größe, befinden sich im Wettkampf um die besten Fach- und Führungskräfte. Bereits jetzt haben rund 46% der Unternehmen in Deutschland Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen. ³ Gleichzeitig geben 65% der Arbeitnehmer an, das ein gutes Verhätnis zu Kollegen und Vorgesetzten, der Motivationsgrund Nr.1 ist bei der Arbeit. Mitarbeiter verlangen heute mehr von ihrem Arbeitgeber als je zuvor – und das zu recht. In einer zunehmend komplexen Arbeitswelt achten Menschen zunehmend darauf, ob ihre Arbeit eine gesunde Balance zwischen Erholung und beruflichen Zielen ermöglicht.

 

Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung am Arbeitsplatz, und entsprechende Gegenmaßnahmen, zeigen Mitarbeitern, dass sie und ihre Bedürfnisse abseits des Büros wertgeschätzt werden. Das erhöht nicht nur die Gesundheit der Mitarbeiter und senkt den Krankenstand nachhaltig, sondern steigert auch die Motivation und letztendlich die emotionale Bindung zum Unternehmen. Das bedeutet einen deutlichen Wettbewerbsvorteil am Arbeitsmarkt, da die Attraktivität als Arbeitgeber steigt. Unternehmen sparen Geld bei sinkender Fluktuation, senken in erheblichem Maße den Wissensverlust durch den Weggang von Mitarbeitern und erhöhen den Gewinn vor Steuern.

Studien in den USA haben ergeben, dass eine Steigerung der emotionalen Bindung und Motivation der Mitarbeiter von 68% auf 80% eine Erhöhung des Gewinns vor Steuern um 15% mit sich bringt.

 

¹ Quelle: AOK, 2011

² Quelle: Münchner Institut, 2014

³ Quelle: Studie Fachkräftemangel der ManpowerGroup, 2015